Einsatz: Heustadel in Vollbrand, Buchebrunnen

Einsatz Nr: 09/2018
Alarmierungszeit: 10.01.2018 02:52
Pagermeldung: f4 r1 ZWISCHENWASSER buchebrunnen sennewies [Brand infos folgen]

Situation: Kurz vor drei Uhr wurden wir heute Nacht durch unsere Pager aus dem Schlaf gerissen. Von mehreren Anrufern wurde ein Brand im Bereich Buchebrunnen/Sennewies gemeldet. Leider konnte die Einsatzstelle nicht weiter eingegrenzt werden. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehren Sulz, Röthis und Rankweil machten wir uns auf den Weg Richtung Buchebrunnen bzw. zuerst Richtung Furx/Sennewies. Wie sich schnell herausstellte, war das Gebäude aber nur über Buchebrunnen zugänglich. Bei unserer Ankunft befand sich der Stadel bereits in Vollbrand. Die Zufahrt mit schweren Fahrzeugen war nicht möglich. Die Einsatzstelle konnte nur zu Fuß erreich werden. Abgrund der nicht gegebenen Zufahrtsmöglichkeit, der schwierigen Wasserversorgung Vorort und der bereits sehr weit fortgeschrittenen Brandentwicklung, wurde beschlossen das Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen. Es wurde eine Brandwache eingerichtet die den Brand beobachtete und ggf. schnell einschreiten kann.
Es kamen keine Personen zu schaden. Die Brandursache ist unklar.

Vom Tal aus war die Brandentwicklung sehr gut zu sehen, wie diese Animation zeigt:

Quelle der Fotos für die Animation: Foto Webcam – Röthis Ost der Firma Metzler Fertigungstechnik

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Einsatz: Kellerbrand, Muntlix

Einsatz Nr: 26/2016
Alarmierungszeit: 17.11.2016 01:37
Pagermeldung: f4 r3 Zwischenwass MUNTLIX HAUPTSTRAßE xx gebäude stark verraucht > mehrere personen im gebäude (kommen nicht mehr heraus)

Situation: Mittwoch Nacht wurden wir zu einem Brandeinsatz in die Hauptstraße gerufen. Die Pagermeldung ließ schlimmes erahnen. Aufgrund des Alarmierungsstichwortes f4 wurde auch gleich die Feuerwehr Rankweil mit einem Löschzug alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort war bereits eine Polizeistreife Vorort die einige Personen bereits aus dem Gebäude geschafft hatte. Sofort wurden zwei Atemschutztrupps zur Erkundung ins Gebäude geschickt. Der Flur im EG war stark verraucht und eine starke Hitzeentwicklung war zu spüren. Es stellt sich heraus, dass im Heizraum ein Brand ausgebrochen war. Der Brand, im Bereich des Holzofens, konnte schnell abgelöscht werden. Anschließend wurde der Ofen ausgeräumt und die Asche und Glut im Freien abgelöscht.

Vom EVU (Energieversorgungsunternehmen) wurde der Strom für das gesamte Gebäude abgeschalten, da im Heizraum zahlreiche Stromkabel verschmort waren. Nachdem der Heizraum nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert war und das Gebäude – durch Einsatz des Hochleistungslüfter – wieder rauchfrei war, konnten wir wieder abrücken. Nachdem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet waren ging’s wieder ins Bett oder für einige bereits in die Frühschicht.

Fünf Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

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Einsatz: Brand der Hausfassade, Rankweil

Einsatz Nr: 20/2016
Alarmierungszeit: 18.08.2016 02:10
Pagermeldung: f4 r2 RANKWEIL TREIETSTRAßE xx MATHIS BRENNSTOFFE gegenüber > Haus in Vollbrand – vermutlich Personen im Gebäude

Situation: Die Ortsfeuerwehr Zwischenwasser wurde zur Bereitschaft nachalarmiert. Beim Eintreffen war der Brand bereits unter Kontrolle und wir konnten 30 Minuten später wieder abrücken.

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Einsatz: Großbrand Daliebis, Batschuns

Einsatz Nr: 01/2014
Alarmierungszeit: 10.02.2014 11:14
Pagermeldung: f3 r1 batschuns daliebis xx bei xxx > brand

Situation: Am Montag des 10. Februar 2014 wurden wir zu einem Brand nach Batschuns gerufen. Beim eintreffen des ersten Fahrzeugs, stand das Landwirtschaftliche Gebäude mit Wohntrakt, bereits in Vollbrand. Die Hausbesitzer und Nachbarn waren damit beschäftigt die Tiere aus dem Stall zu treiben. Der Einsatzleiter forderte sofort weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren Sulz und Rankweil an. Die Brandbekämpfung wurde sofort von allen Seiten gestartet. Ein Innenangriff war aufgrund der Einsturztgefahr nicht möglich.
Während des Einsatzes kamen immer wieder Föhn Böen auf, welche das Feuer erneut anfachten und zu heftigem Funkenflug führten. Da sich der Löschangriff von außen schwierig gestaltete, wurde zusätzlich die Drehleiter Feldkirch-Stadt angefordert. Mit Hilfe der Drehleiter zusätzlich, der Löschangriff von oben gestartet werden.
Gegen 16 Uhr wurde dann mit Hilfe eines Autokrans begonnen den Heustock abzutragen. Das Heu musste unter massivem Wassereinsatz abgelöscht werden. Etwa 30 Minuten später rückten die Unterstützungseinheiten aus Sulz, Rankweil und Feldkirch-Stadt ab. Um etwa 22:30 wurde dann das letzte Heu aus dem Heustock ins freie befördert.
Anschließend konnten wir mit den Aufräumarbeiten starten. Eine Mannschaft blieb über Nacht beim Brandobjekte und hielt Brandwache. Immer wieder flammten Glutnester auf und mussten, teilweise unter Atemschutz, abgelöscht werden. Die letzten Einsatzkräfte konnten erst am folgenden Tag um 13 Uhr abrücken.

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